From Dresden to SouthAfrica, maybe…

From Dresden to SouthAfrica, maybe…

10.11.2018 – 20.11.2018

Nach gar nicht mal so großer Planung geht es bei uns in Dresden Anfang November 2018 los in Richtung Afrika, genauer SüdAfrika. Wie weit wir kommen, mal schauen. Wir starten mit einer kleinen Deutschlandtour über Brandenburg (bye bye family) und einem Abstecher in die hessische Provinz (bye bye Lizzy), um dann nochmal billig Sprit in Luxemburg zu tanken, nach Frankreich. Tanken in Frankreich macht ja im Moment keinen Spass (1,62 Euro pro Liter Diesel) #giletsjaunes …

Passend zum 100. Jahrestag des Armistice sind wir in der Nähe von Verdun und fahren gleich mal die Gräben an.

“Fahrt nach Frankreich und guckt euch die kleinen Dörfer an” –  haben sie gesagt. Aber naja, nicht so wirklich sehenswert größtenteils. Viel Leerstand und die Leute trauen sich wohl nicht auf die Straße. Gibt nichtmal ne ordentliche Kneipe. Also wieder KornKola.

Ganz anders die Landschaft. Links und rechts ziehen große Felder mit kleinen Rinderherden an uns vorbei und über kleine Straßen fahren wir durch einen wirklich idyllischen Teil Frankreichs in Richtung Clermont-Ferrand, immer mit genügend Abstand zur nächsten Großstadt.

Nachdem wir unseren spritzigen 82PS Motor mehrmals bis auf 1600Meter durch die Auvergne gescheucht haben (bei 10 km/h kann man gut Fotos aus dem Fenster machen), landen wir zufällig zum “Beaujolais Nouveau”- Tag in Salers. An diesem Tag werden die qualitativ nicht-so-premium Trauben nach viel zu kurzer Maischung zum ersten Mal verkostet. Genau unser Ding. Zitat Wikipedia “Ein solcher Wein kann […] kurzzeitig Freude bereiten, stellt aber bei weitem nicht das Beste dar, was das Weinbaugebiet Beaujolais zu bieten hat”. Dazu gab es in der örtlichen Kneipe/Cafe/Tabac/Bäcker/Alles selbstgemachte Schnittchen der Dorfbewohner. Es war ganz lecker – wir sind am nächsten Tag nicht gefahren …

Tags darauf wurden die letzten Gehirnzellen eingesammelt und wir machten uns auf den Weg in Richtung Atlantik. Genug der Berge, es wurde Zeit fürs Meer! Auf dem Weg dorthin ging es durch die schöne Dordogne mit alten Städtchen und noch älteren Schlössern. Dank Nebensaison war auch sonst kaum jemand da.

Nach knapp 3000 km schlugen wir kurz vor Biarritz am Wasser auf. Atlantik geil, Biarritz eher nicht so. Im Gegensatz zum Rest von Frankreich kosten schöne Häuser hier definitiv mehr als 30 000 Euro.

Mehr Bilder gibts hier.

4 Gedanken zu „From Dresden to SouthAfrica, maybe…

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