Liberia – Welcome to the Jungle

Liberia – Welcome to the Jungle

29.04.2019 – 17.05.2019

Diesmal: Malariazählstand: I . Und gehts noch grüner?

Unser Einstand in Liberia war schon mal ordentlich: Gerade die Grenze überquert, ab ins erste “Restaurant” was essen, und dann kommen vier schwerbewaffnete Polizisten an die Bar und stellen sich erstmal alle eine 10% Faxe rein. Ja, dieses top Tankstellenbier. Gibts hier als Delikatesse.

Ansonsten gabs eigentlich nix aufregendes. Die Einheimischen versuchen bei jeder Kleinigkeit dich übers Ohr zu hauen und haben komplett die Relation von Preis und Angebot verloren. Hört sich generalisierend an? Gut. Liberia sollte sich dann auch als das gastunfreundschaftlichste Land bisher herausstellen. Das vormals als universell vermutete Prinzip der Gastlichkeit existiert hier einfach nicht. Der Reisende wird als wandelnder Selbstbedienungsladen angesehen. Den Leuten aus dem Weg gehen, geht allerdings auch nicht, weil in Liberia alles noch dichter beurwaldet ist als zuvor in Sierra Leone und das alte Mantra “Wo ein Weg, da ein Dorf” hier erst recht gilt. Die Vegetation ist allerdings grandios! Dschungel und Palmen soweit das Auge reicht, alles andere Dschungelartige vorher war nur Geplänkel.

Auch die Strände sind sehr schön, können aber denen von Sierra Leone nicht das Wasser reichen. Für ein paar Tage surfen und rumhängen reicht es aber allemal (und das ist schon Mäkeln auf sehr hohem Niveau).

Monrovia

Dann gibts natürlich noch Monrovia, die Hauptstadt. Wie immer für uns auch Anlaufstation für das nächste Visum. Diesmal haben wir dort aber wesentlich mehr Zeit verbracht, als es der Stadt eigentlich zusteht. Viel zu bieten hat sie nämlich nicht, außer Supermärkte und Stadtstrand mit einigen Beachbars. In dem Moment ist uns dann auch aufgefallen, dass alle westafrikanischen Städte seit Saint Louis im Senegal (und mit Abstrichen Guinea-Bissaus Hauptstadt) touristisch eine absolute Katastrophe sind. Es gibt einfach keine alten Gebäude, keine Geschichte, nur planlos bebaute Beton- und Bretterwüsten. Daher Bierbilder. 0,33er Flasche für knapp unter nem Dollar wenn man den Kasten kauft.

Aber ich schweife ab: Was uns dann länger gehalten hat, war die erste Malaria bei Tan. Aber war eigentlich recht easy. Drei Tage Tabletten schlucken und etwas matschig rumliegen, und dann war es wieder gut. Zwischendurch die üblichen Fieberschübe, Hitzewellen, Schüttelfrost. Naja, so ne richtige deutsche Grippe ist da wohl heftiger. Wie man mit Fieber im Bett aussieht sollte klar sein, deshalb noch n paar Bilder vom rumgefahre zwischen Monrovia und Buchanan, im Regen.

Tja, das war es eigentlich auch schon mit dem Süden von Liberia. Nicht sonderlich spektakulär. Aber an dieser Stelle ein kleiner Spoiler für den nächsten Beitrag: Bisher gab es zwei so richtige “Woah, ist das geil” Momente auf der Reise. Der erste war die Sahara in Mauretanien, der zweite wird in Liberia sein und bekommt seinen eigenen Beitrag. Treffender Weise abermals in einer Gegend mit absolut keinem Menschen weit und breit.

Gibt noch Bilder:

Ansonsten wie immer: Mehr Bilder hier. Die Route gibts hier.

3 Gedanken zu „Liberia – Welcome to the Jungle

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